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Das zentral in Europa liegende Deutschland hat rund 82 Millionen Einwohner, welche sich auf einer Fläche von über 357.000qkm verteilen. Davon sind rund 7.800qkm Wasserfläche. In diesem Land kann man neben dem Angeln an Flüssen und Seen auch das Angeln an der über 2.400km langen Küste und auf dem offenen Meer ausüben.Beim Süsswasserangeln ist zu beachten, dass die einzelnen Bundesländer unterschiedliche Fischereigesetze aufweisen. Als Deutscher benötigt man überall, ausser im Meer den staatlichen Fischereischein, welchen man durch eine erfolgreich abgelegte Prüfung erhält. Für die Gäste aus fremden Ländern ist die Rechtslage wieder aüßerst unterschiedlich. So dürfen sie zum Beispiel im Süsswasser des Bundeslandes Hamburg überhaupt nicht Angeln. Daher empfehle ich, dass man seinen gewünschten Angelort vorab hinsichtlich des geltenden Rechts genau unter die Lupe nimmt, um nicht negativ überrascht zu werden. Außerdem benötigt jeder Angler in der Bundesrepublick, welcher in den Binnengewässern angeln möchte eine gültige Angelkarte für das jeweilige Gewässer. Deutschlandweit befinden sich rund 80 verschiedene Fischarten im Süsswasser. Die größten Flüsse sind der Rhein, die Elbe und die Donau, jedoch sollte man sich nicht ausschließlich auf die größe der Flüsse bei der Angelplatzwahl verlassen, denn die zahlreichen Bäche und Seen reizen die Touristen mit überdurchschnittlich hohen Besatz und sehr attraktiven Fangmöglichkeiten. Das gleiche gilt bei den deutschen Seen. Auch hier soll man sein Augenmerk nicht nur auf den Bodensee oder Chiemsee richten, denn viele weitere stehende Gewässer locken mit atrraktiven Fischen. Man sollte außerdem die Küstengewässer Deutschland nicht unterschätzen. So fängt man in der Ostsee überwiegend Dorsche, aber auch Plattfische und in der Nordsee neben dem Dorsch und Leng auch Hornhechte, Makrelen und Aale. Obwohl den Deutschen oft der Ruf vorrauseilt, dass sie sehr verschlossen sind, muss man versuchen sich mit einheimischen Anglern in Verbindung zu setzen, damit man an die besten Plätze und bevorzugten Köder kommt. Außerdem wissen diese Leute sehr viel über das Gewässer und man kann dadurch Fättnäpfchen, wie zum Beispiel Hänger vermeiden.
Tipp: Es ist äußerst ratsam sich mit den deutschen Rechtsvorschriften bereits vor dem Urlaub vertraut zu machen, denn sonst wird der Traumurlaub schnell zum Horrortrip. Für den Angelurlaub denke ich hier insbesondere an das Fischereigesetz, Schonmaße, Schonzeiten, Bootsführerbestimmungen, Fangbeschränkungen und Angelverbote.
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