Angeln in Holland

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Steinbeißer
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Sterlet
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Stör
Streber
Strömer
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Zander
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Zobel
Zope
Zwergwels
Süsswasserkrebse
amerik. roter Sumpfkrebs
Dohlenkrebs
Edelkrebs
Signalkrebs
Weichtiere
abgeplattete Teichmuschel
aufgebl. Flussmuschel
dicke Flussmuschel
Dreikantmuschel
flache Teichmuschel
Flussperlmuschel
gemeine Teichmuschel
Malermuschel

Unser Nachbarland Niederlande hat rund 16,5 Millionen Einwohner, welche sich auf einer Fläche von knapp 42.000qkm verteilen. Davon sind rund 7.500qkm Wasserfläche. In diesem Land kann man neben dem Angeln an Flüssen und Seen auch das Angeln an der über 450km langen Küste und auf dem offenen Meer ausüben. Beim Süsswasserangeln ist zu beachten, dass man neben dem niederländischen Fischereischein (VISpas) in einigen Gebieten zusätzlich eine Angelkarte für das jeweilige Gewässer benötigt. Die Regelung mit dem Fischereischein ist auf dem ersten Blick etwas kompliziert, denn es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen. Zusätzlich erhält man eine Gewässerfibel der Niederlande, wo alle Gewässer mit dessen Richtlinen aufgeführt sind. Sowohl das Gewässerbüchlein, als auch der Fischereischein muss bei den strengen Kontrollen griffbereit sein. Diese Unterlagen sind bei den zahlreichen Angelvereinen, in Touristeninformationen und in Angelshops erhältlich. Vorsicht ist auch bei der Köderwahl geboten, denn es sind nicht alle Köder zugelassen und es kann hier auch zu Abweichungen an den unterschiedlichen Gewässern kommen. Deshalb empfehle ich, dass man sich darüber vor dem ersten Auswurf informiert, um sich keine Strafe einzuhandeln.Meist kommen Angeltouristen nach Holland um sich im Süsswasser auf die Jagd nach kapitalen Hechten, Zandern und Barschen zu machen. Darüber hinaus bekommt man in den Flüssen und Seen eine Vielzahl der Fische an den Haken wie in Deutschland. Hier heißt es ebenfalls aufgepasst, denn Fische, welche in Deutschland nicht ganzjährig geschont sind in unserem Nachbarland geschützt. Im Meer verfolgt man hier hauptsächlich den Fang von Dorschen, Plattfischen und Wolfsbarschen. Man sollte sich am besten mit einheimischen Anglern in Verbindung setzen, damit man an die besten Plätze und bevorzugten Köder kommt. Außerdem wissen diese Leute sehr viel über das Gewässer und man kann dadurch Fättnäpfchen, wie zum Beispiel Hänger vermeiden. Darüber hinaus kann man sich damit eine Menge Geld sparen, denn die sogenannten Angelguides verdienen an den Touren, wo sie Touristen die besten Plätze zeigen, nicht schlecht.

Tipp: Es ist äußerst ratsam sich mit den holländischen Rechtsvorschriften bereits vor dem Urlaub vertraut zu machen, denn sonst wird der Traumurlaub schnell zum Horrortrip. Für den Angelurlaub denke ich hier insbesondere an das unübersichtliche Fischereigesetz, die Schonmaße, die Schonzeiten, Bootsführerbestimmungen, Fangbeschränkungen, Köder- und Angelverbote. In Holland werden üblicherweise die Süsswasserfische nach dem Fang fotografiert und anschließend schonend zurückgesetzt. Durch das Mitnehmen der Fische macht man sich oftmals keine Freunde.

 

 

 

 

 

 

 

 

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