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Norwegen liegt im hohen Norden Europas und hat knapp 5 Millionen Einwohner, welche sich auf einer Fläche von über 385.000qkm verteilen. Davon sind rund 16.000qkm Wasserfläche. In dieser parlamentarischen Monarchie kann man neben dem Angeln an Flüssen und Seen auch das Angeln an der über 25.000km langen Küste, auf dem offenen Meer, in Fjörden und auf einigen der tausenden Inseln ausüben. Hier ist bis heute der Fischfang ein unentbehrlicher Wirtschaftszweig, wodurch man natürlich auf ein Anglerparadis schließen kann. Beim Süsswasserangeln ist zu beachten, dass man neben der norwegischen Angelabgabe auch oftmals noch eine Angelkarte für das jeweilige Gewässer benötigt. Der Abgabe beträgt je nachdem was man und wie lange man Angeln möchte zwischen rund 6€ und 23€. Die Preise für die Angelkarten in den jeweiligen Gewässern sind je nach Ort unterschiedlich. Hier gilt die Faustregel: Je bekannter und fischreicher das Gewässer, desto teurer die Angelkarte. Die Lizenzen sind in den Postämtern und in Angelshops erhältlich. Beim Meeresangeln, sowohl vom Boot als auch von der Küste, benötigt man keinerlei Berechtigungskarten. Lukrativ gilt das Angeln in Norwegen hauptsächlich in den Sommermonaten, denn hier ist die Artenvielfalt, der zu fangenden Fische am größten. Aber aufgepasst, es gilt für Touristen eine Ausfuhrbeschränkung an Meeresfischen in Höhe von 15kg. Man fährt gewöhnlich nach Norwegen um Leng, Dorsche, Pollack, Köhler, Makrelen, Hornhechte und Plattfische zu beangeln. Man sollte sich am besten mit einheimischen Anglern in Verbindung setzen, damit man mehr über dass Beissverhalten und Fangplätze der zuvor genannten Fische erfährt.
Tipp: Es ist äußerst ratsam sich mit den norwegischen Rechtsvorschriften bereits vor dem Urlaub vertraut zu machen, denn sonst wird der Traumurlaub schnell zum Horrortrip. Für den Angelurlaub denke ich hier insbesondere an die Einfuhrbegrenzung von Alkohol und Nikotin, das hiesige Fischereigesetz, Schonmaße, Bootsführerbestimmungen, Fangbeschränkungen und Angelverbote. Achten Sie besonders auf das strikte Angelverbot rund um die Lachsfarmen.
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