Spinnfischen kommt immer mehr in Mode. Sogar in den Großstädten wie Berlin oder Hamburg sieht man ab und zu einen Spinnfischer. Das sogenannte Streetfishing entlang der Kanäle der Hochhäuser hat seinen gewissen Reiz.

Spinnfischen oder Ansitzen – das ist die große Frage, die sich die meisten Jungfischer bzw. eigentlich alle, die mit dem Angeln anfangen, stellen. Die meisten kommen übers Karpfenangeln zur Angelei. Entweder man ist irgendwann mal mit einem Freund mitgegangen oder in der Familie ist jemand, der einen zum Angeln mitgenommen hat. Karpfen werden meistens in den Seen, Weihern oder Flüssen gesetzt. Das bedeutet, dass sie sich selbst in der Regel nicht in unseren Gewässern nicht reproduzieren können. Die Gewässer sind schlichtweg zu kalt dafür. Karpfen lieben es warm und daher fängt man diese Fische in der Regel leichter als andere Fische.

Woher kommt das Spinnfischen

Der Begriff Spinnfischen stammt ursprünglich aus dem Englischen. To Spin heißt eben sich drehen und genau das tut ein Spinner. Ein kleiner Löffel dreht sich um die eigene Achse genauer gesagt um einen Haken herum. Früher waren Spinner oder Mepss, wie man auch sagt, sehr verbreitet. Später verwendete man auch Heinz Blinker oder der allbewährte FZ Blinker. Mittlerweile ist die Palette der Kunstköder viel größer geworden.

Gummifische sind auf dem Vormarsch. Und das kommt nicht nur daher, weil sie günstiger sind als Wobbler. Gummifische werden mit einem Jiggkopf bestückt und sind, wenn sie richtig geführt werden, perfekte Hechtkiller.